Ziele des Verbands
Was will der Verband?
Den Gründungsmitgliedern, alle mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Selbsthilfe, geht es um eine Struktur,
- die sich unabhängig von kommerziellen Interessen bundesweit in der
Öffentlichkeit einsetzt für die Selbsthilfe im Bereich Sozialer Phobie
[einschließlich der vermeidend-selbstunsicheren bzw. ängstlichen Persönlichkeitsstörung]
- die direkt von der Selbsthilfe getragen ist und
- die Betroffene an bestehende Selbsthilfe-Angebote (Initiativen und Selbsthilfegruppen) weiterleitet.
Der Verband arbeitet an 5 Punkten gleichgewichtig:
1. Öffentlichkeitsarbeit
Angesprochen werden die Bevölkerung allgemein, Medien, Institutionen und im Gesundheitswesen Tätige wie Ärzte, Psychologen, Berater, Kliniken und Krankenkassen.
Ziel ist:
- das Störungsbild Soziale Phobie bekannter zu machen
- auf die Vielfalt bestehender Selbsthilfeaktivitäten aufmerksam zu machen
- Konzepte der Zusammenarbeit zwischen Institutionen/ Personen im
Gesundheitswesen und der Selbsthilfe zu erarbeiten und zu fördern
2. Vernetzung
Der Verband fördert Austausch und Vernetzung zwischen bestehenden Selbsthilfe- Initiativen und Institutionen im Bereich Sozialer Phobie.
Weiterhin setzt sich der VSSPS ein für das Projekt einer "European Social Anxiety Association" und "International Social Anxiety Association", im Zusammenschluss und Austausch mit europäischen und internationalen Selbsthilfe-Verbänden, die eine ähnliche Struktur und Zielvorstellung haben wie der VSSPS.
3. Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen (SHGs)
In Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen wird Informationsmaterial erstellt. Anfragen von Betroffenen werden an die SHGs weitergeleitet.
4. Anlaufstelle für Betroffene
Es wird Informationsmaterial bereitgestellt, und die Betroffenen werden herangeführt an die verschiedenen Angebote von Selbsthilfe- Institutionen. So können sie z.B. erfragen, wo sich die nächste Selbsthilfegruppe in ihrer Nähe befindet.
5. Wissenschaftliche und inhaltliche Arbeit
Es werden Positionspapiere und Veröffentlichungen erarbeitet zum Thema Soziale Phobie mit dem Schwerpunkt effiziente Selbsthilfe.
Mitglieder des Verbands
Der Verband wirkt gemeinnützig und stützt sich auf die ehrenamtliche Arbeit seiner Mitglieder.
Mitglieder können sein:
- Vertreter von Selbsthilfe- Institutionen (z.B. Informationsanbieter, Foren, Blogs, Netzwerke etc.) im Bereich Soziale Phobie, darüber hinaus auch allgemein im Bereich „Angst/ Angsterkrankungen“
- engagierte Einzelpersonen, die eine Interessens- und Aufgabenvertretung für den Verband übernehmen.
Der Verband ist ausdrücklich eine Arbeitsgemeinschaft, die sich für die Interessen Betroffener in der Öffentlichkeit einsetzt.
Fördermitglieder unterstützen den Verband v.a. durch einen regelmäßigen materiellen Beitrag. Die Unterstützung kann auch z.B. darin bestehen, Räumlichkeiten für Versammlungen oder technische Hilfsmittel o.Ä. zur Verfügung zu stellen.
Der Vorstand setzt sich zusammen wie folgt:
- Johannes Peter Wolters, Höxter, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
- Marita Krämer, Paderborn, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
- Jan Poenighaus, Minden,
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Im wissenschaftlichen Beirat ist:
Dr. Detlef Degner, Göttingen
Welche Vorteile bietet der Verband für Selbsthilfegruppen (SHGs) und andere Initiativen (Informationsseiten, Foren, etc)?
Der Verband ist eine ganz eigenständige Institution und setzt sich engagiert ein für die Selbsthilfe in der Öffentlichkeit und allgemein für die Betroffenen.
Das bedeutet für die Selbsthilfegruppen und Initiativen, dass Anfragen von Betroffenen an den Verband von diesem an die SHGs und Initiativen weitergeleitet werden. Der Verband erstellt Informationsmaterial und bietet es den Gruppen und Initiativen an, und diese wiederum können Ideen, Wünsche und Konzepte zur Öffentlichkeitsarbeit an den Verband herantragen.
Wir möchten schlechte Erfahrungen, wie sie teilweise aus anderen Verbänden bekannt wurden, von vorneherein vermeiden. Es ist uns daher wichtig zu betonen:
Der Verband übernimmt eine direkte Interessenvertretung stellvertretend für Selbsthilfegruppen oder andere initiativen nur, wenn er hierfür ausdrücklich von der jeweiligen Initiative beauftragt worden ist. Dies gilt insbesondere für alle inhaltlichen und finanziellen Belange von SHG's und anderer Initiativen.
Auf der Internetseite www.vssps.de wird es regelmäßige Informationen geben für Betroffene, Selbsthilfe-Initiativen, Presse usw..
Außerdem werden wir Kontakt pflegen zu den Selbsthilfegruppen im Bereich Soziale Phobie sowie zur Presse.
Grundsätzlich, aber erst recht in dieser Aufbauphase, sind wir sehr interessiert an Rückmeldungen. Bitte an folgende Email- Adresse:
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