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Der VSSPS setzt sich in der Öffentlichkeit für die Selbsthilfe im Bereich Soziale Phobie und Schüchternheit ein.
Wir arbeiten ehrenamtlich – gemeinnützig und natürlich unabhängig von kommerziellen Interessen.
Die Selbsthilfe-Situation im Bereich „Soziale Phobie“ sieht derzeit so aus, dass weniger als 1% der Betroffenen in Selbsthilfegruppen aktiv sind, obwohl die Diagnose "Soziale Phobie" je nach wissenschaftlicher Arbeit bei 7-12% der Bevölkerung einmal im Leben gestellt wird.
Der VSSPS möchte daran mitwirken, dass das Angebot an Selbsthilfegruppen in diesem Bereich weiter ausgebaut wird. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist unserer Meinung nach bisher noch viel zu wenig verankert, wie wichtig eine aktive Selbsthilfe ist:
Stellt sie doch speziell im Bereich der Sozialen Phobie neben der ambulanten und stationären Psychotherapie einen eigenständigen und wesentlichen Beitrag/Ansatz zur Angst-Bewältigung dar.
Unsere Arbeitsschwerpunkte erstrecken sich auf folgende Bereiche:
- Betroffene:
Der Verband ist eine überregionale Anlaufstelle für Betroffene. Wir führen ein bundesweites Verzeichnis von Selbsthilfegruppen zu Sozialer Phobie und vermitteln Betroffene an bestehende Selbsthilfe-Angebote (Beratung per Email oder Telefon). Außerdem bieten wir Hilfe bei der Neugründung einer Selbsthilfegruppe an. Auf unserer Internetseite www.vssps.de haben wir Informationen und Texte zum Thema Soziale Phobie/Schüchternheit gesammelt sowie Links zu den regelmäßig erscheinenden Informationsmedien unserer Trägerinitiativen, in denen weitere Artikel zum Thema erscheinen.
- Selbsthilfegruppen und -institutionen:
Der VSSPS fördert die Vernetzung zwischen bestehenden Selbsthilfe-Gruppen und Institutionen, u.a. über seine zehn Landesgeschäftsstellen und einen Landesverband. Wir beraten Selbsthilfegruppen z.B. bei Fördermittelanträgen sowie auch bei Problemen in der Gruppe. Ein Internetforum bietet die Möglichkeit, sich über alle Aspekte der Gruppenarbeit auszutauschen. So können Erfahrungen, die eine Gruppe macht, auch einer anderen von Nutzen sein. Es werden zudem für häufig auftauchende Problemstellungen gemeinsame Konzepte erarbeitet.
- Öffentlichkeitsarbeit:
Wir wollen das Störungsbild Soziale Phobie/Schüchternheit in der Öffentlichkeit bekannter machen und ebenso in diesem Bereich bestehende Angebote und Institutionen der Selbsthilfe. In diesem Sinne richtet sich der Verband an die Bevölkerung, Medien, Institutionen und im Gesundheitswesen Tätige.
- Wissenschaftliche Arbeit:
Als Betroffene wollen wir auch selbst wissenschaftliche und inhaltliche Arbeit leisten, da wir uns als Experten in eigener Sache betrachten und den spezifischen Blickwinkel von Betroffenen darstellen können. Wir erarbeiten Positionspapiere und veröffentlichen Artikel zum Themenbereich „Soziale Angststörungen und Schüchternheit“ mit dem Schwerpunkt Selbsthilfe. Zur Mitarbeit suchen wir ebenfalls betroffene ÄrztInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und MathematikerInnen (Statistik-Kundige), die sich an wissenschaftlichen Studien/Projekten im Rahmen des VSSPS ehrenamtlich beteiligen wollen.
Es ist demnach ein Aufgaben-Programm, das auf Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit setzt. Daher suchen wir ausdrücklich den Kontakt zu bestehenden Selbsthilfegruppen und Betroffenen, zu den Trägern von Infoseiten und Foren sowie auch zu den Medien.
Kontakt:
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www.vssps.de
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